Beten im Einklang mit Gottes Willen

Kann man überhaupt "falsch" Beten?

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Beten im Einklang mit Gottes Willen

Beitragvon Christusträger » Freitag 27. August 2010, 23:24

1.Joh 5,14
Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, daß er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.

Was bedeutet der Zusatz "nach seinem Willen bitten" praktisch? WIe ermittle ich Gottes Willen im Alltag?

Christof
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Re: Beten im Einklang mit Gottes Willen

Beitragvon flower » Sonntag 29. August 2010, 15:56

Ich glaube es gibt zwei Schlüssel um Gottes Willen in einer gegebenen Situation zu erkennen:
1.Man sollte sicher sein, dass die Bitte oder dass geplante Tun nicht von der Bibel untersagt wird.
2.Man sollte sicher sein,dass unsere Bitte und dass geplante Tun, Gott verherrlicht und uns hilft geistlich zu wachsen.
Den Willen Gottes zu erkennen ist manchmal schwierig,wir möchten wissen wo wir arbeiten und leben sollen,wen oder ob wir heiraten sollen u.s.w.
Römer 12,2 sagt uns dazu:"Und stellt euch nicht dieser Welt gleich,sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes,auf das ihr prüfen möget,was Gottes Wille ist,nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
Gottes Wort hat für alle Lebensbereiche Maßstäbe nach denen wir uns richten können.In Psalm119,105 steht:"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege."
Wenn wir Gottes Wort ganz aufnehmen,sozusagen verinnerlichen, dann werden viele Dinge für uns klar.Gottes Wort bringt Licht in das Dunkel unserer Fragen und Probleme,sein Wort zeigt uns Wege und Auswege.
Gottes Wort muss den ersten und wichtigsten Platz in unserem Leben haben,und zu unserem Maßstab werden.
In Josua 1,7-8 sagt Gott zu Josua:"Nur sei recht stark und mutig, dass du darauf achtest,nach dem ganzen Gesetz zu handeln,das mein Knecht Mose dir geboten hat!Weiche nicht davon ab,weder zu Rechten noch zur Linken, damit du Erfolg hast, wo immer du gehst!Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen,und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen,damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darinnen geschrieben ist;denn dann wirst du auf deinem Weg zum Ziel gelangen,und dann wirst du Erfolg haben."
Nur wenn wir wirklich viel in Gottes Wort lesen,können wir auch wissen was Gott uns darin zeigt,für unser Leben.
Dazu gehört dass wir die Bibel mit der Frage im Hinterkopf lesen:"Herr was willst du mir durch diesen Text zeigen? Wo meinst du in diesem Text mich persönlich?"
Gott zeigt uns seinen Willen in seinem Wort-aber wir müssen uns auch die Mühe machen,uns auch damit zu befassen.
Liebe Grüße Lydia
"Wohl dem,dem die Übertretungen vergeben sind,dem die Sünde bedeckt ist"!Ps.32,1.
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Re: Beten im Einklang mit Gottes Willen

Beitragvon Christusträger » Sonntag 29. August 2010, 19:05

Lk 11,28
Er aber sprach: Gewiß, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen!

Liebe Lydia, Ihr Lieben,

gut, der Wille Gottes läßt sich aus den Bibelworten ableiten. Was ist mit anderen Möglichkeiten? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott durch den Heiligen Geist zu mir spricht. Als innere Stimme sozusagen. Und er sendet machmal Träume oder innere Bilder auch wenn ich wach bin. Machmal erkenne ich auch "zufällige" Begebenheiten als Hinweise für seinen Willen. Geht es Euch auch so?

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Re: Beten im Einklang mit Gottes Willen

Beitragvon Friedrich57 » Sonntag 29. August 2010, 21:47

Lieber Christof,
...als ich dein Post gelesen habe erinnerte ich mich wie Gott mir mein eigenes Leben zeigte in einem Traum.Ich konnte nicht gleich verstehen was Er damit mir sagen wollte,aber ich wusste das der Traum von Ihm war.Vom Feind konnte er nicht sein,weil Satan auf Zwei Arten vorgeht, wenn man sündigt.1:er lacht über dich und klagt dich an bei Gott.2 wenn du sündigst dann versucht er dich zu trösten,das es nicht so schlimm sei.Ich habe zwei Beispiele aus meinen Leben,aber ich bin mir sicher das er noch andere Methoden hat.

In einer kurzer Form,mein Traum.


"Und er sendet manchmal Träume oder innere Bilder auch wenn ich wach bin."(Auszug aus deinem Post)

Vor vielen Jahren in meiner alten Heimat.
Ich habe immer gewusst vor meiner Bekehrung und nach meiner Bekehrung das Gott mich liebt.Mein Leben in der Nachfolge Jesu in einem Kommunistischen Land war nicht immer einfach und ging immer wieder getrennte Wege.Am Anfang dachte ich es ist doch einfacher den Mittleren Weg zu gehen.In der Woche mit den Kollegen,mit Nachbarn und das was andere machen das kann ich auch weil so eine große Sünde ist es ja überhaupt nicht und Sonntag gehe ich halt in Gottesdienst wie
immer.Sonntag Morgens zum Fußball nachher geschwind mal ein paar Bier dann zum Mittagessen und um 15Uhr.Gottesdienst.
Vormittag hatten die Rumänische Geschwister und Nachmittag die Deutschen Geschwister.
Aber der Herr hatte keinen Gefallen, an dem was ich mache.

Ich Träumte ich wäre in einem Riesen großen Krater (oder ein Loch wie bei einer der größten Bombe).Aber ich war nicht ganz unten auf dem Boden des Kraters,sonder ich kann mich auch jetzt genau Erinnern,ich war ungefähr 2-3 Meter nach unten von der Oberkante der Erde.
Ich konnte nicht nach unten schauen,ich konnte nur nach oben schauen und konnte ganz klar den blauen Himmel sehen.
Dann sagte ich mir was soll dass alles bedeuten ?
Auf einmal sah ich wie ovale Fußballbälle einer nach dem anderen in Krater stürzten und jammerten ganz wahnsinnig.
Im Krater unten hörte ich auf einmal Schreie,Jammer und so wie jemand vor Schmerzten Weinte.
Dann habe ich erkannt das ich nicht ganz in der Hölle bin,sonder nur beim Eingang.Ich wollte nur noch raus,ich hatte so eine Angst ich kann euch das jetzt nicht beschreiben.

Ich erwachte ganz erschrocken und klammerte mich neben meiner Lydia und wollte ihr erzählen,ja,...dann habe ich sie aufgewacht,nah ja, ...irgendwann schliefen wieder ein.
Aber am nächsten Tag habe ich den Traum nicht vergessen,(weil es gibt Träume die du Morgens vergessen hast),aber ich konnte mir ihn nicht erklären und was ich mit ihm anfangen soll.

Ich hörte keine Stimme aber mir wurde ins Herz gelegt und ich wusste das der,der im Krater war,der Fritz ist und das mein Leben nicht in Ordnung war,ich war zu dem Zeitpunkt nicht in die Hölle gefallen,aber ich war am Rande der Hölle und sah ungerettete Seelen voller Schmerz runter fallen in die Hölle.Ich habe sofort erkannt das der Herr mir zeigen wollte mein Leben und das wenn ich so weiter lebe,auch wenn ich getauft bin ,auch wenn ich in Gottesdienst gehe trotzdem verloren gehen kann.
Viele Träume habe ich vergessen ,aber diesen werde ich nie vergessen in meinem Leben.

Gott segne euch.

LG.Fritz.
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege".Ps.119,105.
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Re: Beten im Einklang mit Gottes Willen

Beitragvon ustoetzel » Montag 30. August 2010, 21:41

Hallo ihr Lieben,

zu dem Thema Träume möchte ich jetzt nicht mehr beitragen - das Thema ist ja "Beten nach Gottes Willen".

Ich persönlich denke, dass Johannes hier in erster Linie meint: Wenn wir auf Gottes Linie sind. Wenn wir uns Seine Ziele zu eigen gemacht haben. Wenn uns wirklich Sein Reich und Seine Gerechtigkeit an erster Stelle wichtig ist, wissen wir, dass wir von Gottes Geist geleitet werden. Dann sind wir auf der Linie Seines Willens, leben in Gemeinschaft mit Ihm, genießen Seine Liebe und Seinen Frieden, und dann werden unsere Gebete auch erhört, weil unsere Wünsche und Bitten auch auf dieser Line liegen. Eben nicht so, wie es Jakobus schreibt: "Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und bekommt nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, nämlich um das, was ihr erbittet, in euren Lüsten zu vergeuden." (Jakobus 4,2+3)

Selbstverständlich gehört dazu, Gemeinschaft mit Gott zu pflegen durch Lesen Seines Wortes, Gebet und gute biblische Meditation (Nachdenken) darüber. Dann sind wir auch im Geist und der Geist Gottes redet zu uns, einmal durch Sein Wort selbst. Aber er kann auch direkt zu uns reden. Ja, auch ich kenne dieses Reden - momentan leider nicht so häufig - ich sollte den Herrn wohl mal fragen, warum das so ist. Früher habe ich auch Träume und Visionen gehabt. Nicht so viele, und es war auch mancher Schrott dabei - d.h. entweder ich habe es bis morgens wieder vergessen, oder ich konnte nichts damit anfangen, oder ich war mir nicht sicher, ob es wirklich vom Herrn war. Doch es gab auch einiges, das ziemlich deutlich von ihm, d.h. vom Heiligen Geist sein musste. Doch in letzter Zeit habe ich so etwas eigentlich nicht mehr ...

Liebe Grüße
Uwe
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; ... alles ist neu geworden! (2Kor 15,17)
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