Freiheit

Wie und wo hast du zu Gott gefunden? Wann hast du realisiert dass du Christ bist oder sein willst? Erinnerst du dich an besonders eindrückliche Erlebnisse?

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Freiheit

Beitragvon k.Peles » Dienstag 20. Mai 2008, 16:42

Ich habe in letzter zeit nachgedacht über das Thema Freiheit und
möchte wissen wie ihr darüber denkt?
Ich denke das nur Gott volkommen frei ist.
Um die beste freiehit die man als mensch bekommen kann zu krigen
sollte man am besten ganz allein auf eine insel ziehen die nie von
jemanden gefunden werden kann.
Durch die einschränkungen die uns Gott gegeben
hat können die Menschen in frieden und einklang leben
würde mich über eure antworten freuen

lg Lukas
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Beitragvon Lydie » Dienstag 20. Mai 2008, 19:02

Lieber Lukas,

meinst Du mit den "Einschränkungen, die uns Gott gegeben hat", die 10 Gebote?

Sie sind die Leitlinien von Gott für ein gelingendes Leben. Doch wir können sie nur mit seiner Hilfe halten und werden sie leider auch übertreten, was man sündigen nennt.

Die Freiheit eines nicht an Christus glaubenden Menschen ist Unabhängigkeit. Er meint er könne tun und lassen, was er will, nur zu seinem Vergnügen. Er fühlt sich unabhängig von Gott und meint er wäre frei, ist es aber nicht, denn jeder Mensch ist für sein Leben vor Gott verantwortlich, ob NIchtchrist oder Christ.

Trotzdem ist Freiheit immer Bindung an Christus. Er allein kann uns von falschen Bindungen in unserem Leben befreien.

Er hat uns Christen von der Macht der Sünde freigemacht, durch sein Sterben am Kreuz.

Er hat uns ein neues Leben geschenkt, dass wir mit IHM gestalten dürfen

Liebe Grüsse
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Beitragvon pillango » Dienstag 20. Mai 2008, 21:01

Jesus ist Freiheit,
denn er gibt uns alle Freiheit der Welt.
Wir können gar nicht anders. Er weiß was wir tun, was wir denken.
Vor ihm brauchen wir uns nicht zu verstellen, wir KÖNNEN uns nicht verstellen.
In der Bibel steht, ich weiß grad nich wo, ich glaub in einem Römerbrief:
Dir ist alles erlaubt, aber nicht alles nützt dir.

Liebe Grüße
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Beitragvon Relackxz » Mittwoch 21. Mai 2008, 00:21

Freiheit bedeutet für mich all das tun und lassen zu können was mir in den Sinn kommt solange mein Gewissen damit zurecht kommt.

Leider schaffen es auch Menschen mit falscher Moral zu einer ähnlichen Freiheit...

Liebe Grüße
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Beitragvon Suchender » Mittwoch 21. Mai 2008, 17:51

Nun Lukas, wirkliche Freiheit wirst Du auch auf einer einsamen Insel nicht finden. Erstens ist jeder Fleck Erde kartographisiert und gehört jemandem und zweitens war ja Robinson Crusoe auch nicht wirklich frei und sehnte sich nach der Freiheit der Welt und verabscheute die Gefangenschaft oder Unfreiheit auf dieser Insel.
Menschen sind immer unfrei. Sie unterliegen der Schwerkraft (wie gerne würden wir fliegen können), sie können nur in einem ganz bestimmten Klima gedeihen (uns ist es meist zu kalt oder zu warm, zu trocken oder zu feucht etc.) usw.
Ich könnte jetzt noch eine Menge „Unfreiheiten“ aufzählen aber ich glaube, Du weißt, was ich meine.
Der Philosoph Friedrich Engels bezeichnete einmal die Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit. Wenn wir z.B. das Klima auf der Erde akzeptieren, dann werden wir es nicht als „Unfreiheit“ empfinden und wären somit frei.

Ich glaube aber der Aspekt auf den Du anspielst, ist der demographische Aspekt Lukas. Du fühlst Dich in der Gesellschaft von Menschen nicht frei und möchtest deshalb auf eine einsame Insel, auf der keine Menschen leben. Gemeinschaft von Menschen bedeutet immer, sich deren Regeln unterzuordnen, ob man das nun will oder nicht. Aber auch hier ist der Sachverhalt der gleiche, wie schon erwähnt. Rosa Luxemburg drückte es so aus: „Freiheit ist immer die Freiheit der anderen.“
Wenn Du Dich ihren Regeln unterwirfst, dann bist Du frei.

Zu Deiner Aussage, dass Gott allein wirklich frei sei, möchte ich folgendes bemerken: Nein Gott ist auch nicht wirklich frei. Er unterliegt gewissen Zwängen oder nennen wir es der Einfachheit halber mal „Unfreiheiten“. Gott kann z.B. nicht lügen. Einmal versprochenes wird er einhalten und darauf kann man sich verlassen. Gottes „Unfreiheit“ wird damit zu unserer Freiheit. Nichts auf dieser Welt ist ewiglich und perfekt – darin besteht unsere Unfreiheit. Die einzige Ausnahme ist Gottes Wort. Wenn wir auf dieses vertrauen, dann sind auch wir frei. Frag mal Menschen, die z.B. in einem Kloster wohnen. Sie unterliegen vielen Beschränkungen aber fühlen sich frei. Und dann frag mal jene, die nach weltlicher Meinung frei sind aber immer dem Mammon hinterher jagen. Viele von ihnen sind nicht wirklich frei sonder ganz im Gegenteil.

Wenn Dich der Begriff Freiheit interessiert lieber Lukas, dann lass Dir ein Buch empfehlen, dass sich mit dem gerade gesagten auseinandersetzt. Es ist ein Klassiker und heißt „Rolling Stone“ und ist von Hermann Hesse.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Der Andersdenker » Mittwoch 24. Dezember 2008, 01:19

Freiheit ist wahrlich das einzige Gut, das uns Menschen niemals weggenommen werden kann. Alles auch der Glauben gründet auf Ihr, denn weder Beton noch Stahl werden es je vermögen unseren Geist einzuschliessen.
Der sein Leben aufgrund einer Religion ändert, der ist törich,
der aber sein Leben aufgrund seines Glaubens ändert, der ist weise
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Beitragvon Suchender » Mittwoch 24. Dezember 2008, 02:20

Ich würde das nicht so absolut behaupten. Unser Geist ist im Gegenteil schon ziemlich sehr eingeschlossen von den Freiheitsgraden dieser Welt. Kannst Du Dich an die Stelle im NT erinnern, als Jesus mit den Jüngern auf dem See in einen Sturm geraten ist? Der Glaube hätte sie befreien können aber sie haben lieber gezweifelt. Ich denke, niemandes Geist ist frei von Zweifeln und so sind auch wir und unser Geist nicht wirklich frei.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Lydie » Mittwoch 24. Dezember 2008, 12:34

Leber Andersdenkender,

ein anderer Gesichtspunkt zum Thema Freiheit. In Johannes 8.36 steht:

"Wenn Euch nun der Sohn (Jesus Christus) frei macht, so seid ihr wirklich frei!"

Jesus Christus macht frei von Sünden, Bindungen, Süchten und vielen negativen Dingen mehr....

Wer ihm vertraut hat eine innere Freiheit, mutig den Weg des Glaubens zu gehen.


Liebe Grüsse und gesegnete Weihnachten
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Beitragvon Der Andersdenker » Dienstag 30. Dezember 2008, 18:21

Suchender hat geschrieben:Kannst Du Dich an die Stelle im NT erinnern, als Jesus mit den Jüngern auf dem See in einen Sturm geraten ist? Der Glaube hätte sie befreien können aber sie haben lieber gezweifelt. Ich denke, niemandes Geist ist frei von Zweifeln und so sind auch wir und unser Geist nicht wirklich frei.


Da muss ich Dir zustimmen. Doch die Zweifel und Grenzen, die unseren Geist fesseln können erschaffen wir immer selbst. Es liegt also in unserer freien Hand sie zu zerstören. Äusserliche Einflüsse können uns nur dann beeinflussen wenn wir es auch zulassen
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